Der DAX radierte zum Freitag alle Gewinne des Monats März aus. Die Wall Street notiert nach Inflationsdaten erneut schwächer. Welche Trendlinien sind im Chart nun wichtig?
DAX verliert deutlich, Wall Street zu Inflationsdaten
Nachdem die Börsenwoche beim DAX und den Indizes an der Wall Street sehr stark gestartet waren und auch am Dienstag weitere Gewinne folgten, drehte sich die Stimmung ab Mittwoch sehr schnell. Angekündigte Zölle auf alle US-Auto-Importe und auch Bauteile wurden am Markt sehr negativ bewertet. Sie sollen zwar erst ab dem 1. April eingesetzt werden, treffen aber nicht nur die Autobauer aus Deutschland, sondern auch die aus China, Japan und Frankreich. Entsprechend starke Auswirkungen auf die Umsätze und letztlich auch die Entwicklung der US-Inflation werden auf der negativen Seite erwartet.
So rutschte der DAX zunächst unter 23.000 Punkte ab und verlor am Freitag den letzten Gewinn des Monats März. Vor dem Start der Wall Street stehen wir sogar unter 22.500 Punkten, was eine Handelsspanne im Kalendermonat von 1.200 Punkten bedeutet.
Eher seitwärts lief der Bitcoin, während der Goldpreis in diesem unsicheren Umfeld auf neue Rekorde kletterte. Kursziele von 3.200 bis 3.500 werden von den großen US-Banken bereits ausgegeben, was den Aufwärtstrend entsprechend stärkt.
Vor dem Handelsstart an der Wall Street blickten wir auf die bisher negative Reaktion im Rahmen dieser Wirtschaftsdaten. Die von der Fed stark beachteten US-Verbraucherpreise (PCE – Personal Consumption Expenditure für Februar) sind zum Vormonat mit einem Anstieg um 0,3% wie erwartet ausgefallen. Zum Vorjahresmonat stiegen die PCE-Preise jedoch um 2,5%. In der stärker beachteten Kernrate stiegen die Preise zum Vormonat um 0,4% statt um 0,3%, wie die Prognose lautete und zum Vorjahresmonat um 2,8%, was ebenfalls 0,1% über der Prognose lag. Die persönlichen Einkommen liegen bei +0,8% nach der Prognose von +0,4%. Die persönlichen Ausgaben liegen bei +0,4% sogar leicht unter Prognose von +0,5%. Hierbei ist abzulesen, dass in diesem unsicheren Umfeld die Sparquote der Amerikaner ansteigt.
Wie wirkt sich dies auf die Zinsprognose zu den nächsten Fed-Sitzungen aus? Auch darauf gingen wir ein.
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Die jeweilige Kursentwicklung der Indizes wird im Tool des NanoTrader zusammen mit dem Volume Profil dargestellt.
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Bei den Einzelwerten blicken wir wieder auf die Tops und Flops vom US-Markt aus dem Handel dieser Woche.
Quartalszahlen bringen Lululemon unter Druck, GameStop mit neuer Phantasie
Nachdem die Börsenwoche beim DAX und den Indizes an der Wall Street sehr stark gestartet waren und auch am Dienstag weitere Gewinne folgten, drehte sich die Stimmung ab Mittwoch sehr schnell. Angekündigte Zölle auf alle US-Auto-Importe und auch Bauteile wurden am Markt sehr negativ bewertet. Sie sollen zwar erst ab dem 1. April eingesetzt werden, treffen aber nicht nur die Autobauer aus Deutschland, sondern auch die aus China, Japan und Frankreich. Entsprechend starke Auswirkungen auf die Umsätze und letztlich auch die Entwicklung der US-Inflation werden auf der negativen Seite erwartet.
So rutschte der DAX zunächst unter 23.000 Punkte ab und verlor am Freitag den letzten Gewinn des Monats März. Vor dem Start der Wall Street stehen wir sogar unter 22.500 Punkten, was eine Handelsspanne im Kalendermonat von 1.200 Punkten bedeutet.
Eher seitwärts lief der Bitcoin, während der Goldpreis in diesem unsicheren Umfeld auf neue Rekorde kletterte. Kursziele von 3.200 bis 3.500 werden von den großen US-Banken bereits ausgegeben, was den Aufwärtstrend entsprechend stärkt.
Vor dem Handelsstart an der Wall Street blickten wir auf die bisher negative Reaktion im Rahmen dieser Wirtschaftsdaten. Die von der Fed stark beachteten US-Verbraucherpreise (PCE – Personal Consumption Expenditure für Februar) sind zum Vormonat mit einem Anstieg um 0,3% wie erwartet ausgefallen. Zum Vorjahresmonat stiegen die PCE-Preise jedoch um 2,5%. In der stärker beachteten Kernrate stiegen die Preise zum Vormonat um 0,4% statt um 0,3%, wie die Prognose lautete und zum Vorjahresmonat um 2,8%, was ebenfalls 0,1% über der Prognose lag. Die persönlichen Einkommen liegen bei +0,8% nach der Prognose von +0,4%. Die persönlichen Ausgaben liegen bei +0,4% sogar leicht unter Prognose von +0,5%. Hierbei ist abzulesen, dass in diesem unsicheren Umfeld die Sparquote der Amerikaner ansteigt.
Wie wirkt sich dies auf die Zinsprognose zu den nächsten Fed-Sitzungen aus? Auch darauf gingen wir ein.
Alle Charts wurden mit dem NanoTrader dargestellt.
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Bei den Einzelwerten sprachen wir zunächst über den schwachen Ausblick beim Sportartikelhersteller Lululemon, der damit der Marktmeinung des Marktführers Nike folgte. Die Aktien verlieren vorbörslich rund 11 Prozent. Das jüngste Quartal zeigte zwar einen Gewinn- und Umsatzschub, doch die Kunden aus den USA gaben bereits zu Protokoll, im nun beginnenden Quartal den Konsum deutlich zu senken.
Positiv war zunächst der Plan von GameStop aufgenommen worden, die Finanzreserven in Bitcoins zu investieren. Doch von den ursprünglichen 4,9 Milliarden US-Dollar sollen es nun nur 1,3 Milliarden sein, was eine herbe Enttäuschung ist. Der Kurs stand zunächst bei +15% und nun bei -11 Prozent zum Start in den Freitagshandel. Von den Quartalszahlen her kam kein großer Impuls, der Umsatz ist weiter rückläufig und die Restrukturierung dauert an.
Der Flirt-App-Spezialist Applovin hat weitere Probleme mit Short-Sellern. Nun meldete bereits der dritte Fonds Positionen auf fallende Notierungen, was den Aktienkurs weiter unter Druck setzte. Während die Citigroup noch am Kursziel 600 US-Dollar festhält, wurde die Untersuchung der Short-Vorwürfe durch eine Anwaltskanzlei beauftragt.
Im Zuge der US-Autozölle hielt sich zunächst Tesla recht gut, da viele Fahrzeuge in den USA gefertigt werden, doch technisch ist die Aktie weiter angeschlagen. Ford und General Motors gerieten deutlicher unter Druck, die rund 60 Prozent aller Bauteile in die USA importiert werden müssen. Einige Modelle betrifft es noch stärker, wie wir an einem Beispiel durchrechnen.
Bei den Technologiewerten ist SuperMicro Computer nicht mehr der Liebling der Analysten. Goldman Sachs hat sogar das Rating auf Verkaufen gesenkt. Der Kurs muss um Unterstützung kämpfen, wie es auch bei Nvidia momentan im Chartbild der Fall ist.
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Risikohinweis für Trader
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.