Heute wird im Bundestag über das Finanzpaket von einer Billion Euro abgestimmt. Eine Investition in die Zukunft, welche an der Börse bereits jetzt für Aufschläge sorgt. Dabei ist der Effekt erst viel später zu spüren.
Genau darüber möchte ich Dir im Detail informieren und anhand des aktuellen DAX-Chartbildes auch mögliche Short-Ideen erörtern, die im Zusammenhang mit einem Abprall am erfolgten Allzeithoch des DAX einhergehen. Dort stehen wir heute am Vormittag bereits.
Das Video zur Besprechung habe ich hier abgelegt:
Was ist mein konkretes Trading-Setup?
DAX-Setup an einem lokalen Hoch
Das Allzeithoch ist für sich genommen im kurzfristigen Chartbild „nur“ ein neues Verlaufshoch oder bestenfalls als Mehrtageshoch zu identifizieren. Das Verhalten der Marktteilnehmer:innen ist hier jedoch nicht von einem Anlaufen an längerfristige Hochs zu unterscheiden. Es liegen meist Stopp-Orders direkt hinter einer solchen Schwelle, die es dem Markt erst einmal schwer machen, im ersten Anlauf dieses Hoch (was wir schon einmal erhalten hatten) zu überwinden.
Gelingt dies jedoch, ist mit einem schnellen Run und damit einem Ausbruch zu rechnen, der sehr dynamisch erfolgt. Aus diesem Grund lege ich meine Short-Order nicht auf das bisherige Hoch und spekuliere somit nicht auf ein Doppel-Hoch, sondern warte das Verhalten des Kurses dort ab.
Kommt es zu einem neuen Hoch, verbleibt genug Zeit, auf der Short-Seite von der Ernüchterung zu profitieren. Denn dann kommen oftmals auch die Stopps der Ausbruchs-Trades zum tragen, die auf eine Fortsetzung der Rallye setzten. Ein dynamischer Rücklauf ist zu sehen, bei dem ich mich via einer Stopp-Sell-Order einstoppen lasse.
Prallt der Markt am Hoch ab, ist dies kein trauriger Grund, sondern gibt an den vorherigen Tiefpunkten und Konsolidierungen ebenso die Chance frei, auf einen stärkeren Rücklauf zu spekulieren. Entsprechende Schwellen habe ich Dir für den heutigen Handel zur Verfügung gestellt und im Video genauer umschrieben:

Doch es gab noch weitere Dinge, die am Markt relevant waren.
ZEW Index zeigt Aufhellung der Wirtschaftserwartung
Über den ZEW Index wird die Stimmung der Finanzanalysten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen gemessen. Dieser Index ist im März stark gestiegen und zeigt damit Optimismus an. Die Konjunkturerwartungen stiegen auf 51,6 Punkte von 26,0 Punkten im Vormonat, während Volkswirte zwar mit einem Anstieg, aber nur auf 45,0 Punkte gerechnet hatten. Dies siehst Du in folgendem Diagramm:

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Parallel wurde die Beurteilung der Konjunkturlage abgefragt. Sie legte nur sehr wenig zu, und zwar auf minus 87,6 Punkte nach minus 88,5 Zählern im Vormonat. Dort hatten die einen Anstieg auf 82,0 Punkte erwartet und genau dies reflektiert auch die hohe Erwartungshaltung an das Finanzpaket, was noch verabschiedet werden muss.
Termine am Nachmittag
Vorrangig aus den USA erhalten wir noch Termine, die ich Dir hier darstellen möchte und die wohl für den Wall Street Verlauf maßgeblich sein werden:

Ob sich der DAX damit an ein neues Allzeithoch traut, schaue ich mit gespannt im Trading an und werde Dich gern via Instagram in den täglichen Storys darauf aufmerksam machen.
Viel Erfolg vorab, Dein Andreas Bernstein
Disclaimer: Trading von CFDs oder Futures gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Rund 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Trading Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Diese Publikation ist keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung!